Gemüse fermentieren

 

Paprika

Zucchini

Zwiebeln

Möhren

Auberginen

Gurken

Tomaten

Einmachgläser

Salz


Fermentieren bedeutet, eine Milchsäuregärung in Gang zu setzen, wie wir sie beim Sauerkraut kennen. Das Gemüse wird dadurch ohne Energieaufwand haltbar gemacht. Aber nicht nur das.

Fermentiertes Gemüse enthält sehr viel mehr Vitamin C und probiotische Bakterien, zügeln dabei ganz natürlich den Appetit und sorgen zusammen mit Nahrungsfasern und Enzymen für eine gutes Verdauungssystem. Der hohe Gehalt an Vitaminen und sekundären Pflanzenstoffen stärkt das Immunsystem.

 

Zubereitung:

Waschen und putzen Sie das Gemüse. Danach raspeln oder schneiden Sie es in kleinere Stücke. Füllen Sie das Gemüse sortenrein oder bunt gemischt - ganz nach Ihrem Geschmack, gerne auch mit Kräutern und Gewürzen in saubere Einmachgläser. Mit einem Mörserstößel stampfen Sie das Gemüse im Glas, damit viel Saft austritt. Füllen Sie das Glas nicht zu voll mit Gemüse, denn es muß mit Flüssigkeit vollständig bedeckt sein. Dazu füllen Sie mit Wasser und etwas Salz auf. Die Gläser luftdurchlässig verschliessen. Dazu die Gummiringe beim Einmachglas unbedingt weglassen. 

Bei Zimmertemperatur im Dunklen ca. 7 Tage stehen lassen. Je länger, umsostärker schreitet die Fermentation voran. Das Gemüse wird dadurch intensiver im Geschmack.

Entscheiden Sie selbst, wie lange sie es gären lassen möchten. Danach die Gläser im Kühlschrank aufbewahren. Das stoppt die Fermentation.

Das fermentierte Gemüse schmeckt lecker als Beilage zu Salat, warmen Gemüse oder leichte Mahlzeit.

 

Viel Spaß und guten Appetit wünscht Ihnen

Monika Kempf