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Der herzhafte Biss in eine frische Quitte hat wohl schon oft dazu geführt, dass die Frucht augenblicklich vom Speiseplan verbannt wurde. Von den rund 200 Quittensorten sind nämlich nur sehr
wenige im Rohzustand geniessbar, z. B. die Sorte Honigquitte. Normalerweise sind die leuchtend gelbe Schale und auch das Fruchtfleisch äusserst hart. Ein weiteres besonderes Kennzeichen der
Quitte ist der filzige Flaum an der Schale, der sehr bitter schmeckt und deshalb entfernt werden muss.
Wer nun also bereit ist, die Quitte etwas näher kennenzulernen, wird bald erkennen, dass sie sowohl in der Küche als auch in der Naturheilkunde ein echter Schatz ist.
Quitten Gelee:
Zutaten
2 kg Quitte
2 Zitrone, Saft auspressen
2 kg Gelierzucker 1:1
2 Vanilleschote
Die Quitten gründlich waschen, abreiben, den Stiel und die Blüte entfernen und mit der Schale und dem Kerngehäuse in Würfel schneiden. In einen Topf geben und mit 1,5 Liter Wasser bedecken.
Den Zitronensaft zufügen und zum Kochen bringen. Unter gelegentlichem Rühren ca. 45 Minuten weich kochen.
Anschließend ein großes Sieb mit einem feuchten Passiertuch auslegen, auf einen großen Topf stellen, das Kochgut hinein gießen und den Saft über Nacht ablaufen lassen. Wenn möglich nicht
ausdrücken, so bleibt der Saft klar.
Am nächsten Tag im Messbecher den Saft abmessen, zurück in den Topf gießen und mit knapp derselben Menge Gelierzucker mischen (dürfen etwa 200 g weniger sein). Die Vanilleschoten längs
aufschneiden und das Mark ausschaben. Dann quer halbieren und zusammen mit dem Vanillemark zum Quittensaft geben. Unter ständigem Rühren aufkochen und ca. 4 Minuten sprudelnd kochen lassen
(Gelierpobe durchführen).
| Hersteller | Hersteller: HEL |
| Verband | Bioland |
| Herkunft | Allemagne |
| Inhalt | kg |